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Soprano

Mirjana Burnaz-Kremshovski

Die Sopranistin Mirjana Burnaz-Kremshovski wurde in Skopje geboren und studierte an der Musikakademie der Universität St. Kiril und Methodij in Skopje (Mazedonien) in der Klasse von Prof. Vesna Ginovska Ilkova. In dieser Zeit hatte sie regelmäßig Auftritte an der mazedonischen Oper als Solistin und gab zahlreiche Konzerte in Mazedonien, Bulgarien und Serbien.
2016 nahm sie das Gesangsstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Rachel Robins auf und schloss ihren Bachelor 2019 mit Bestnote ab, um ebenfalls bei Prof. Robins den Masterstudiengang zu beginnen.

Im Rahmen ihrer beiden Studien nahm sie an zahlreichen Projekten der Hochschule teil. Sie war beispielsweise als Zeitel aus ›Anatevka‹ von Jerry Bock sowie als Serpina aus ›La serva padrona‹ von Pergolesi auf der Bühne zu erleben. Burnaz-Kremshovski sang außerdem den Solopart einer konzertanten Aufführung des Balletts ›Pulcinella‹ von Igor Stravinsky und war in weiteren Rollen wie Une pastourelle in Ravels ›L’enfant et les Sortilèges‹, Alice in Schreiers ›Wunderland‹ Helena aus ›A Midsummer Night’s Dream‹ und als Gräfin aus Le nozze di Figaro zu sehen.

Erste Engagements führten sie zu den Wernigeröder Schlossfestspielen und dem Schönebecker Operettensommer. Mirjana Burnaz-Kremshovski trat vielfach als Solistin mit Orchesterbegleitung, wie dem Karlsbader Symphonische Orchester, der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie und dem Mazedonische Symphonische Orchester auf.

Im Jahr 2023 trat sie als zweite Sopranistin in der zeitgenössischen Oper “Three Tales” von Steve Reich in der Wuppertaler Oper auf.

Mirjana Burnaz-Kremshovski war Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang 2020.Im Jahr 2021 erhielt die junge Sopranistin den Grand Prix Preis) beim Internationalen Musikwettbewerb für russische Romanzen ›Balkan Romansiada‹ in Sofia, Bulgarien sowie den Publikum Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb für russische Romanzen in Moskau, Russland. 2022 gewann sie beim 56. Internationalen Gesangswettbewerb ›Antonin Dvorak‹ in Karlsbad, Tschechien zwei Preise: Zum einen den Preis für die beste Interpretation im Finale und zum anderen den Sonderpreis für die schönste Stimme im Wettbewerb.

Für ihre herausragende Leistung wurde sie bereits mit einem Stipendium des Richard-Wagner- Verbandes, zwei Leistungsstipendien der GFF, einem DAAD-Stipendium sowie zwei Deutschlandstipendien ausgezeichnet.

Meisterklassen bei Caroline Merz, Ks. Gabriela Benackova, Helmut Deutsch, Ks. Linda Watson, Janet Williams sowie Lilia Ilieva ergänzten ihre musikalische Ausbildung.